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  • AutorenbildOlga Schneider

Vitamin-Bar

Vitamine sind für die Funktion des menschlichen Organismus lebenswichtig, denn sie sorgen dafür, dass der Stoffwechsel funktioniert. Jedes Vitamin besitzt dabei seine ganz spezielle Aufgabe, die kein anderer Stoff übernehmen kann. Sie sind perfekt auf die Kooperation im Stoffwechsel abgestimmt.

Hier eine kleine Übersicht…


Man unterscheidet fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (B-Vitamine, Biotin, Folsäure, Vitamin C, Niacin, Pantothensäure).


Vitamin A (Retinol)


Dieses Vitamin wurde früher als „Sehvitamin“ bezeichnet, weil es für die Bildung des Sehpurpurs im Auge benötigt wird. Inzwischen weiß man aber, dass Vitamin A auch an weiteren Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Darüber hinaus ist es unentbehrlich für eine gesunde Haut und intakte Schleimhäute. Außerdem ist Vitamin A für die Bildung von Knochen und Zähnen bei Heranwachsenden und während der Schwangerschaft für die gesunde Entwicklung des ungeborenen Babys wichtig. Eine wertvolle Vitamin A-Quelle ist Lebertran.


Beta-Carotin


ist ein sogenanntes Provitamin, ein Baustein, aus dem der Körper selbst Vitamin A herstellen kann. Es kommt in pflanzlichen Lebensmitteln vor und ist u.a. verantwortlich für die orange Farbe der Karotten. Im Gegensatz zu Vitamin A besitzt es die Eigenschaft, die Zellen vor den Angriffen der freien Radikale (besonders aggressive chemische Verbindungen) zu schützen. Es verhindert somit die Beschädigung der Zellen oder der Erbsubstanz im Zellkern und hilft, das Krebsrisiko zu senken. Besonders reichlich vorhanden ist Beta-Carotin in Karotten, Grünkohl und Spinat.


Biotin


Biotin ist an der Energiegewinnung in der Zelle sowie am Um- und Abbau von körpereigenem Eiweiß beteiligt und deshalb unerlässlich für eine gesunde Haut, schöne Haare und Fingernägel. Enthalten in Leber, Niere, Eidotter, Sojabohnen, Weizenkeime, Nüsse und Hanfsamen.


B-Vitamine


Zur Gruppe der B-Vitamine gehören mehrere Stoffe, die alle Bestandteil eines Enzyms sind, das ganz bestimmte Stoffwechselvorgänge steuert. Obwohl die folgenden Vitamine alle zur gleichen Gruppe gehören, können sie sich nicht gegenseitig vertreten.




a) Vitamin B1 (Thiamin)

Thiamin ist wichtig für die Energieversorgung des Gehirns. Wertvolle Quellen für Thiamin sind Fleisch, vor allem Schweinefleisch, und Vollkornprodukte.

b) Vitamin B2 (Riboflavin)

Riboflavin ist an zentraler Stelle an der Energiegewinnung aus der Nahrung beteiligt. Des weiteren ist es unentbehrlich für eine gesunde Haut und intakte Schleimhäute. Am meisten Riboflavin liefern Milch und Milchprodukte, Fleisch, Gemüse und Kartoffeln.

c) Vitamin B6 (Pyridoxin)

Dieses Vitamin reguliert den Eiweißstoffwechsel und spielt eine zentrale Rolle für jede Zelle und jedes Organ. Besonders viel Vitamin B6 ist in Leber, Hefe, Weizenkeimen, Mais, Eiern und grünen Gemüsesorten enthalten.

d) Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin B12 ist für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich. Es wird von Mikroorganismen produziert und ist deshalb fast nur in tierischen Lebensmitteln wie Innereien, Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Milchprodukten enthalten.

erflocken sind besonders reich an Biotin.


Vitamin C (Ascorbinsäure)


Vitamin C stärkt das Immunsystem. Der Organismus ist damit weniger anfällig gegen Infektionskrankheiten. Des Weiteren ist es beteiligt an der Bildung von Kollagen und unterstützt die Wundheilung. Es hilft, die Blutgefäße gesund zu erhalten, kurbelt die Produktion des Nebennierenrindenhormons an, sorgt für gesundes Zahnfleisch und hilft der Leber bei der Entgiftung des Körpers. Darüber hinaus wirkt Vitamin C als Fänger von freien Radikalen. Man schreibt ihm deswegen eine gewisse Schutzfunktion gegenüber Krebs zu. Die wichtigsten Vitamin-C-Quellen sind schwarze Johannisbeeren, Paprika, Meerrettich, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl.


Vitamin D (Calciferol) oder doch ein Hormon?


Der menschliche Körper ist in der Lage, Vitamin D in der Haut aus seinen Vorstufen zu bilden. Dazu benötigt er allerdings Sonnenlicht. Vitamin D sorgt dafür, dass der Körper ausreichend Kalzium und Phosphor aufnehmen und einlagern kann. Das ist wichtig für kräftige Knochen und gesunde Zähne. Nur wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, z.B. Lebertran und Fettfische aus dem Meer. Ausreichender

Aufenthalt im Sonnenlicht ist daher der beste Schutz vor einem Mangel. Dabei muss die Sonne jedoch direkt auf die Haut treffen. Das wird durch den Einsatz von Sonnenschutzmitteln oftmals verhindert, da sie die zur Bildung von Vitamin D benötigte ultraviolette Strahlung abblocken. Hier können Vitaminpräparate Abhilfe schaffen.


Vitamin E (Tocopherol)


Vitamin E schützt den Körper vor freien Radikalen, soll vorbeugend gegen Arteriosklerose wirken, schützt die Haut, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und die Sauerstoffversorgung im Gewebe und bewahrt die Organe vor degenerativen Veränderungen. Aufgrund dieser Eigenschaften schreibt man dem Vitamin E eine Schutzwirkung vor Krebs, Rheuma, Hautalterung und Herzinfarkt zu. Hauptlieferanten für Vitamin E sind pflanzliche Öle, Leinsamen, Mandeln und Sonnenblumenkerne



Folsäure


Folsäure ist im Knochenmark an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Weiterhin ist sie für Bildung und Wachstum der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen verantwortlich. Ein relativ hoher Gehalt an Folsäure findet sich in der Leber, dunklem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Hefe, Nüssen, Eiern, Fisch und Vollkornprodukten.


Vitamin K (Chinone)


Ohne Vitamin K kann das Blut nicht gerinnen. Kleinste Verletzungen führen bei einem Mangel an diesem Vitamin zu ernstzunehmenden Blutverlusten. Vitamin K wird zu einem großen Teil von Bakterien, die sich im Dickdarm befinden, zur Verfügung gestellt. Zusätzliches Vitamin K liefern grünes Gemüse, Leber, Fleisch, Fisch und Milchprodukte.


Niacin (Nicotinsäureamid/Nicotinsäure)


Nicotinsäure und Nicotinsäureamid fasst man unter dem Begriff Niacin zusammen. Sie sind an vielen Energiegewinnungsprozessen bei Stoffwechselvorgängen beteiligt. Niacin bewirkt, dass sich die Blutgefäße, vor allem die der Haut, sich weiten. Es wird aus bestimmten Eiweißbestandteilen vom Körper selbst gebildet, wenn die Nahrung die entsprechenden Bausteine in ausreichender Menge enthält. Der beste Niacinlieferant ist Fleisch, gefolgt von geröstetem Kaffee, Kartoffeln, Obst und Gemüse.


Pantothensäure


Pantothensäure fördert den Energiestoffwechsel der Hautzellen und regt sie zur Teilung an. Die Haut kann sich besser regenerieren und Feuchtigkeit speichern. Reich an Pantothensäure sind vor allem Leber, Herz Getreide und Gemüsesorten.

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